Donnerstag, 27. Dezember 2012

Abhängig

Deine Anwesenheit macht mich stark.
Deine Abwesenheit schwach.

Du bist wie eine Droge.
Du machst mich abhängig.
Abhängig von dir,
deinem Geruch,
deiner Stimme,
deiner Umarmung.
Du machst mich süchtig.
Süchtig, nach all dem.

In deiner Nähe fühle ich mich stark,
du gibst mir Kraft,
baust mich auf.

Doch bist du weg,
klapp ich zusammen.
Zähl die Stunden und verzweifele,
falls ein Treffen doch nicht klappt.

Süchtig.
Süchtig nach dir.
Und eine Sucht macht einen kaputt.

Deswegen hasse ich Gefühle.
Man ist anhängig von ihnen.
Abhängig von dieser Person.

Ich besonders.
Ohne dich fühle ich mich leer.
Bekomme Selbstzweifel,
wenn du weg bist.
Wieso sollte ich jemand wie dich verdient haben?
Bist lieber bei anderen als bei mir.
Würdest mich jederzeit für was besseres verlassen.

Es ist wie ein Entzug.
Deine Abwesenheit macht mich krank.
Schlechte Gedanken setzen sich in meinen Kopf.
Das verlangen, dieser Leere zu entkommen.

Die Wut, die Trauer,
wenn du dich mit anderen triffst,
wenn wir uns mal einen Tag nicht sehen,
wenn du nur Nachts bis vormittags Zeit hast.
Die Enttäuschung,
obwohl ich weiß , dass du dir oft Zeit nimmst,
obwohl ich will, dass du deine Freundschaften pflegst,
deinen Hobbys nachkommst.
Der Kampf gegen meine Zickigkeit,
gegen mein anderes Ich,
wenn es mich frustriert.
Die Sucht nach dir, die alles vergessen lassen will,
die mich zu etwas macht, was kein "aber" kennt.
Die Sucht, die dich bedingungslos bei mir haben will.

Der Kampf mit der Vernunft
und der Sucht.

Deine Anwesenheit macht mich stark.
Deine Abwesenheit macht mich kaputt.

Will ich das ?
Kann ich das ?

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