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Freitag, 18. Januar 2013

Sinn?

Hat das alles Sinn?
Nur weil die Gefühle da sind?

Du bist jünger,
in Sachen Beziehung noch recht unerfahren.

Ich hab das alles schon durch
und will deswegen mehr.
 
mehr als du
 
Du bist glücklich wie es ist
musst dir keine Gedanken machen
und machst dir keine
was die Zukunft betrifft.
 
Du lebst den Moment.
 
Und ich?
ich versuche es.
Doch die Zweifel knabbern an mir.
Meine Erwartungen sind da
 
Ich will vorwärts
ich muss vorwärts
 
Denn meine Uhr tickt.
 
Du lebst dein Leben
deine Freiheiten
deine Spontantität
dein Junggesellenleben
 
Ich genieße es auch
und will es momentan auch nicht ändern
aber die Zeit rennt.
 
Fragen stellen sich
Antworten such ich vergebens.
 
Bist du doch einfach so jung und stehst noch am Anfang.
 
 
Gedanken
die du dir nicht machen musst
hast du doch nix zu verlieren
 
Gedanken
die ich zwar anschneide
aber nicht richtig ernsthaft ausspreche
nur in den Raum werfe,
ohne ihre wirkliche Bedeutung zu offenbaren
 
Gedanken
die schmerzen
was ich aber nicht zeige
denn sie würden dich verschrecken
bist du doch noch so jung
 
Nur zwei Jahre.
Nein.
Ganze zwei Jahre !
 
Gedanken
will ich doch soviel mehr als du
hab ich doch soviel zu verlieren
hab ich doch soviel verloren
 
Gedanken.
 
 



Donnerstag, 3. Januar 2013

kontrolle

wenn ich schon keine kontrolle ueber meinen kopf habe,
so will ich zumindest die kontrolle ueber meinen koerper.

ziele:
jede woche zwei kilogramm weniger auf der waage.

der gewichtsverlust ist ein positiver effekt.
viel wichtiger ist aber die kontrolle.

zu oft handelt mein kopf aufgrund dieser behinderten krankheit
zu oft unkontrollierte gefuehle, worte und taten.

aber DAS  kann ich kontrollieren.
und das gibt mir kraft.

Dienstag, 1. Januar 2013

Donnerstag, 27. Dezember 2012

ich kann es nicht aender
versuche dagegen anzukommen
so zu tun als waere nichts
weil ich es nicht will
weil ich es hinter mir lassen will
es ist vergangenheit und ich will in der zukunft leben

machtlos

es ueberrennt mich
ich kann es nicht aendern
das verlangen mich zu zerstoeren

warum ?

ich will das alles nicht
was war ist unwichtig

doch ich bin machtlos
gefangen in einem koerper,
der das alles nicht vergessen kannhw

so sehr ich auch versuche normal zu sein

machtlos
stumm

ich werde nichts sagen
wer bin ich ?
was macht mich aus ?
was sind meine staerken?
meine schwaechen?
wo will ich in zehn jahren stehen?

ich weiss es nicht.

ich weiss nur eins
ich habe menschen an meiner seite, die mich lieben wie ich bin
die zwar nicht alles ueber mich wissen
aber doch genug um zu wissen
ich bin alles andere als perfekt
und solange ein einziger mensch sich am ende seines lebens
an mich erinnert
weil ich ihm wichtig war
so weiss ich
"ich habe zwar nicht alles richtig gemacht,
aber es hatte einen sinn das ich da war"

denn ohne diese menschen ist es egal
wer ich bin
was ich will
oder was ich habe

dennohne diese menschen zaehlt das alles nichts
"Du musst die maenner erziehen"
nein.
denn irgendwann hoert man auf, die fehler bei anderen zu sehen, und sucht sie bei sich.

er hat nur einmal die woche zeit ?
vllt. will er ja nur sex.
vllt. nerve ich ihn
vllt. ist er lieber bei den anderen

er schreibt selten
vllt. ist alles andere wichtiger
vllt. bin ich ihm laestig
vllt. denkt er nicht an mich

weil ich es nicht wert bin,
weil ich nerve,
weil ich kompliziert bin,
weil es ohne mich leichter ist.

Und so beginnt man sich zu aendern.

wird gefuehlskaelter,
denn vllt nervt die anderen das anhaengliche,
und so ist man weniger verletzlich.
man fragt nicht mehr nach treffen,
denn das nervt den anderen ja nur.
man zeigt keine emotionen mehr,
ist immer gut gelaunt,
auch so nervt man nicht mehr.

so wird man beliebt.
warum?
ich habe doch alles
freunde
familie
ihn !

warum?
frag nicht mich
frag meinen koerper
der mich nicht gluecklich sein laesst
der diesen drang bis ans unermessliche treibt
bis es zu weh tut

irgendwann tut es nie wieder weh !

Samstag, 13. Oktober 2012

und dann ist es da wieder
dieses gefuehl
es wird immer staerker

ich warte
warte

die explosion wird kommen

Donnerstag, 2. August 2012

fett . hässlich . wertlos .

und selbst zum sterben unfähig

Sonntag, 27. Mai 2012

"Wie geht es dir?"


gebrochen.hoffnungslos.allein.traurig.konfuse.verraten
.zerbrechlich.am rande der tränen.niedergeschlagen.ängstlich.
 aufgegeben. gerührt.jästig.niemals gut genug
distanziert.einsam.abgelehnt.gebrochen.
ich fühle mich als würde ich jeden moment auseinander fallen.
leer.besiegt..


"gut"

Dienstag, 22. Mai 2012

Frierend starre ich an die Decke. Es regnet und diese weiße Farbe an den Wänden macht mich krank. Ich ziehe mir die Decke über den Kopf und atme meine bereits verbrauchte Luft. Für einen Moment lang überlege ich, nie wieder zu atmen, spiele mit dem Gedanken, diese kalten weißen Wände nie wieder zu sehen, ich müsste mich nie wieder sehen. Meine Beine ziehen sich in Richtung Magen, ich umfasse sie mit meinen Armen, lege meinen schweißnassen Kopf auf die Knie. Damals wurden andere Fragen anders gestellt, einfacher, wie alt bist du, und man hat drei Finger gezeigt, was willst du mal werden, und ich sagte groß. Jetzt bin ich im Hier, weinend unter einer Decke, in einem leeren Zimmer, mit weißen Wänden und hätte damals anstatt "groß" doch lieber "glücklich" geantwortet.

Samstag, 12. Mai 2012

Du willst deine eigene Geschichte schreiben,
dein Leben meistern.

Du willst alles besser machen,
und arbeitest jeden Tag daran.

Du willst was alles war hinter dir lassen,
das geschehene vergessen.


Doch die Lasten deiner Vergangenheit
verfolgen dich dein Leben lang.

Samstag, 5. Mai 2012

Freitag, 4. Mai 2012

 sensibel, mitfühlend, verständnisvoll, aber auch hochgradig verletzbar

ein Baum zu sein der versucht seine Wurzeln in harten Beton zu schlagen

der Abgrund, an dem ich steh

ein Kind, das in einem erwachsenen Körper lebt

ganz schön kompliziert und schwierig zu beschreiben

stimmungsschwankendes, selbstzerstörerisches, süchtiges, Monster

harter Sex in kombination mit Experimentierfreude

Schmerz

Lust am Spiel mit Messern

wegstoßen von Menschen die ich liebe

Selbstzweifel

Himmel und Hölle











i.c.h



Donnerstag, 19. April 2012

ich sitze hier, die tränen laufen. doch laufen sie nur innerlich, ich kann nicht weinen. und doch will ich es. am 14.3 war es soweit. du bist von uns gegangen. so lange hast du gekämpft. so schlecht stand es um dich. und auch wenn es für dich besser war, so hast du doch ein loch hinterlassen.
oft stehe ich morgens auf, und denk mir "ich muss oma mal anrufen" und dann fällt mir ein, das ich dich nie wieder anrufen werde. das ich nie wieder ragout fin mit dir in unserem lieblingscafé essen werde. das ich dich nie wieder mit deinen absatzschuhen über das kopfsteinpflaster laufen sehe. nie wieder wirst du mir den kopf waschen und mir aufmunternde worte sagen. nie wieder...

ich sitze hier

und vermisse dich



Und dann denk ich mir nur:


Fick dich doch bitte !